Vorstand

Den Vereinsvorstand bilden Yvonne Cossmann, Maria Müller und Eberhard Löding.


Yvonne Cossmann, geboren 1953 in Aachen, Mutter eines 27-jährigen Sohnes, Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin, seit 5 Jahren wohnhaft in Bonn.
Einen Bezug zu Viscri habe ich auf vielfältige Art: Mein Partner ist Siebenbürger Sachse, ich stricke gerne und viel und habe auch hier in Deutschland beruflich viel mit Sinti und Roma zu tun. Entscheidend für
mein Engagement innerhalb des Vereins war aber, dass es Frieden und soziale Gerechtigkeit in meinen Augen nur geben kann, wenn jeder Mensch nicht nur theoretisch ein Recht auf Bildung hat, sondern es ihm auch praktisch möglich ist, dieses Recht auszuüben. Deshalb ist mir das Schülerprojekt in Viscri so wichtig. Ich möchte insgesamt daran mitwirken, dass die Dorfbewohner in die Lage versetzt werden, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, eine Perspektive bekommen, die es ihnen eines Tages auch ermöglicht, unabhängig von unserer Hilfe zu leben.

Maria Müller
Während meines Freiwilligendiestes vor sieben Jahren traf ich Harald in Viscri. Seit einem zufälligen Wiedersehen in der Naumburger Dönerbude fahre ich regelmäßig zu den Vereinstreffen, wodurch ich mehr und mehr
in die Arbeit des Vereins gerutscht bin.
In diesem Sommer kam mein Sohn Milan Sabu zur Welt, ich bin wieder
nach Leipzig gezogen, mein Leben hat neue Strukturen, da gibt es Platz
für dieses Amt. Ich glaube, meine eher praktische Art, ich bin Tischlerin, ergänzt sich gut mit Yvonne und Eberhard. Ich freu′ mich drauf und bin gespannt!

Eberhard Löding, geboren 1947 im Siegerland, aufgewachsen in Nordhessen, verheiratet, zwei Kinder 13 und 15 Jahre alt, Lehrer an berufsbildenden Schulen a.D. in Lüneburg.
Ich kenne Harald und Maria schon seit langem vor ihrer Rumänienzeit. Durch sie bin ich mit Rumänien und den Menschen in Viscri in Kontakt gekommen. Seit dem dort Socken gestrickt werden, habe ich schon viele Paare verkauft und bin mehrmals mit verschiedenen Gruppen in Viscri gewesen. Mir liegt viel daran, daß das, was dort angefangen hat, weiter geht und weiter wächst und daß die Menschen in Viscri nach und nach mehr auf eigenen Füßen stehen können.